(Kwaheri heißt Tschüss.)
Wir wurden heute in der Teepause feierlich verabschiedet. Der Koch, einer unserer Freunde hier, hat extra Kuchen gebacken (sonst gibts immer Cookies) und man hat uns ein Zertifikat überreicht.
Ich bin froh, dass wir das Ganze hinter uns haben, aber wenigstens ein bisschen Grammatik haben wir jetzt drauf. Der Rest kommt von allein. Das hoffe ich zumindest.
Was ich wirklich vermissen werde sind die Gespräche mit den Lehrern. Die konnte man immer alles fragen, was die Menschen und ihre Kultur hier betrifft. Das ist wirklich hilfreich. Und Humor haben die, wir hatten echt Spaß. :)
Und zum anderen unsere Freunde aus Küche und Garten. Das sind irgendwie noch echtere Tansanier, als unsere Lehrer, die ja doch recht viel Kontakt mit Ausländern haben. Wir hatten jeden Tag eine Stunde Mittagspause, viel zeit um die Angestellten näher kennenzulernen.
Von besagtem Koch abgesehen, haben wir uns sehr gut mit einem der Wächter angefreundet. Letzten Freitag waren wir bei ihm zu Hause eingeladen, um seine Familie und seine Kuh kennenzulernen. Die Gastfreundschaft der Tansanier ist wirklich nicht zu übertreffen. Seine Tochter hat gekocht, auf Essen waren wir nicht eingestellt, aber ablehnen wäre beleidigend gewesen.
Also haben wir uns unserem Schicksal gefügt. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie soviel gegessen. Ungelogen.
Anschließend hat uns herumgeführt, Kuh und Ziegen und seine Felder auf denen die Familie Mais, Kohl und ähnliches anbaut. So ist das hier üblich.
Seine Frau hat darauf bestanden, gleich einen Termin für den nächsten Besuch auszumachen.
Diesmal werde ich vorher fasten.
Montag fangen wir an, in der Krankenstation bei uns im Viertel zu arbeiten.
ganz rechts steht Matheo, der Nachtwächter mit der Kuh,
neben ihm stehen ein ander Wächter und ein Gärtner,
die restlichen sind unsere Lehrer.
was ich da anhabe nennt sich "Khanga", hat hier jede Frau und ist Allzweckgegenstand.
Vom Handtuch, über Vorhang, Sitzunterlage oder eben Kleidungsstück :)